Victor Smolski: Straight To Hell Or To Paradise

Viktor Smolski: Straight To Hell Or To Paradise

Viktor Smolski: Straight To Hell Or To Paradise

“Mein Leben, meine Musik, mein Rennsport, meine Songs – alles in einem Buch. Nach dem Motto: Push the Pedal to the Metal”

Dieser Leitspruch steht hinten auf dem Buchrücken  der Biografie von Victor Smolski, Wahlbeckumer, Gitarrist der Metal-Band Rage. Hier wird der Weg der ersten 45 Jahre seines Lebens beleuchtet, die Kindheit und Jugend in Weißrussland, in der er schon mit sechs Jahren anfing, Klavier und Chello zu lernen, ab elf Jahren kam die Gitarre dazu. Später, noch in jungen Jahren, die ersten Erfahrungen in einer Rockband inclusive Tourneen, die ihn dann auch nach Deutschland brachten.

Dann die sicherlich schwere Entscheidung, zwecks Karriere in Deutschland zu bleiben. Hier wurde er ein gefragter Studiomusiker, spielte in der Band „Mind Odyssey“, es folgten Europatourneen mit anderen Bands, ab 1999 wechselte Victor zu der Metal Band „Rage“. Er komponierte den Song „ Straight to Hell“ für den Kinofilm „Der Schuh des Manitu“, der dem Schauspieler Sky du Mont sicherlich einen der coolsten Auftritt der Filmwelt bescherte. Viktor ist auch Gitarrist in dem „Lingua Mortis Orchestra“, welches Metal mit Klassikmusik kombiniert.

Als Ausgleich zum Musikbusiness betreibt Victor Smolski Motosport, wo er auch schon etliche Pokale nach Hause tragen konnte.

So ist diese Biografie auch mit vielen Motorsport Metaphern angehäuft; Die „Aufwärmrunde“, ein kurzes Interviev über persönliche Erfolge, Mißerfolge, Herausforderungen und Vorlieben.

Dann erzählt Victor zu Stickworten in alphabetischer Reihenfolge aus seinem Leben. Zwischendurch streut der Co-Autor,  Axel Werbach, ab und zu interessante Details, Anekdoten und Wissenswertes zu dem jeweiligen Thema ein.

Angefüllt wird diese Biografie noch mit sehr vielen Fotos: der kleine Victor am Klavier, in verschiedenen Bands live auf der Bühne und von seiner Motorsportkarriere.

Und wer sich jetzt noch gitarrentechnisch austoben möchte, dann sei ihm der Anhang noch wärmstens empfohlen; Fünf Songs stehen hier noch in Tabulatur- und Notenschrift für den kundigen Gitarristen zur Auswahl. Die Stücke „Down“, „Unity“, „Soundchaser“, „War of Worlds“, „Day without your Love“, und mein persönlicher Favoriet, dem ich mich mal in halbem Tempo – oder weniger –  nähern werde, „Empty Hollow“.

Dem Buch liegt noch ein Poster bei. Auf der einen Seite sind sämtliche LPs und CDs von Victor dargestellt, auf der anderen Seite ist der musikalische Stammbaum zu sehen.

Eine sehr lesenswerte Lebensgeschichte , die von den Höhen erzählt und die Tiefen im Musikbiz nicht verschweigt, von einem Ausnahmegitarristen und Motorsportler. Für dieses Buch vergebe ich fünf Augen.

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