Vegane Kürbissuppe

 

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Die letzte unserer zahlreichen Reisen mit dem Fahrrad in den USA fand im Oktober statt, dem Monat, in dem eine Farbe die Landschaft in Kalifornien wenn nicht dominiert, so doch bereichert: Orange. Hier fand aber keine Annektierung durch unsere niederländischen Nachbarn statt, sondern ein besonderer Tag steht bevor: Der Tag, an dem der grosse Kürbis kommt. Immer wieder leuchten grosse Felder in orange, und teilweise unvorstellbar grosse Früchte ziehen die Augen der Fotografin auf sich.

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Wenn man, wie ich, die riesigen Kürbisfelder in den USA gesehen hat, wo die Begeisterung für dieses Gemüse gefrönt wird, kann man gar nicht verstehen, warum der Kürbis hierzulande so ein stiefmütterliches Dasein fristet.

Dabei ist eine Kürbissuppe so lecker….

Kürbisfeld in Californien, USA...die Autorin selbst davor

Kürbisfeld in Californien, USA…die Autorin im passenden Trikot persönlich davor

 

Für eine anständige Kürbissuppe benötigt die Köchin:

 

1 Kürbis

1 Stange Lauch

4 Kartoffeln

4 Petersilienwurzeln

4 Möhren

1 Pastinake

1 Zwiebel

Salz Pfeffer und Muskatnuss

Alle Fotos © Stefanie Heinrich

Alle Fotos © Stefanie Heinrich & Martin Bischoff

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Kürbis zunächst mit einem großen Messer halbieren. Das ist schon ein relativer Kraftakt. Ich nutze dazu ein schweres chinesisches Messer, doch auch dieses flutscht nicht gerade durch die Frucht wie ein heisser Draht durch ein Stück Butter … Dann mit einem Löffel die Kerne und das Weiche herausholen.

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Jetzt in Spalten schneiden, von aussen noch die Pelle abschälen und in Würfel schneiden. Viele Köche neigen dazu, Hokkaidokürbisse mit Schale zu verarbeiten, ich schäle sie aber lieber. Dann den Lauch in Scheiben und die restlichen Gemüse in kleine Würfel schnitzen. Alles in einen großen Topf füllen, mit Wasser und Gemüsebrühe aufgießen und zum Kochen bringen.

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Das Ganze etwa 20 Minuten blubbern lassen. Wenn die Gemüse weich sind, mit einem Kartoffelstampfer alles zerdrücken. Es darf ruhig noch etwas stückig bleiben. Bei dieser Arbeit darf der Beikoch die Maitresse de la Cuisine mit seiner Kraft gerne unterstützen. Mit Salz, Pfeffer und – ganz wichtig -Muskatnuss abschmecken.

Alternativ kann man noch einen Becher Sahne unterrühren oder Fleischbällchen in der Suppe versenken. Aber dann ist es vorbei mit der Veganität …

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