Erasmus Herold – Und ich richte ohne Reue

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In Gütersloh geht ein Serienmörder um, der seine Opfer mit grosser Brutalität aus dem Leben befördert. Zunächst ist kein Zusammenhang zwischen den Toten zu erkennen, zu willkürlich erscheint die Auswahl, als dass Parallelen gezogen werden könnten. So hat die Gütersloher Mordkommision unter der neuen Leitung von Gero Berneiser ordentlich zu recherchieren.

Gleichzeitig wird der Sohn des Leiters der Hamelner Polizeischule verdächtigt, unter Alkohol einen vermeidbaren Unfall mit dem Auto verursacht zu haben. Hängen beide Fälle zusammen?

Das aus den vorhergehenden Bänden bekannte Ermittlerteam Sarah und Ahmet sind zur Zeit auseinander gerissen. Ahmet hält in Gütersloh die Stellung und arbeitet mit der Kollegin Jana an dem Fall des Serientäters, Sarah besucht eine Fortbildung in Hameln und wird vom Leiter geben, Licht in Dunkel des Unfalles seines Sohnes zu bringen und begibt sich hier selbst in grosse Gefahr.

Dies ist der dritte Band um die Gütersloher Mordkommission. Fand ich persönlich die erste Folge noch relativ einfach geschrieben, so steigerte sich Autor Erasmus Herold im zweiten Band schon beträchtlich und reiht sich mit dem dritten Buch in die Phalanx deutscher Thrillerautoren ein. Hier muss er sich auch wahrlich nicht verstecken. Straff gezeichnete Charaktere, zwei parallele Handlungsstränge, die sich letztendlich aufeinander zu bewegen – wenn auch anders, als der Leser erwartet – machen diesen Roman absolut lesenswert und das Buch findet sicherlich einen würdigen Platz unter dem Weihnachtsbaum.

Einziges „Manko“, zumindest in der Kindle Ausgabe, sind die vermehrt auftretenden ortografischen Fehler, insbesondere bei der Wörtertrennung. Aber das tut dem Lesespass nicht wirklich Abbruch.

Erasmus Herold, Jahrgang 1969, lebt in Stromberg und hat vor seinen drei Krimis auch schon einen Science Fiction Roman veröffentlicht.

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