T. C. Boyle – Drop City

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T. C. Boyle ist wohl einer der facettenreichsten unter den amerikanischen Autoren. Seit seinem Debütroman „Wassermusik“, erschienen 1982, gelingt es Boyle immer wieder, völlig verschiedene, oftmals historische Themen auch durch seinen gewaltigen Schreibstil zu tiefgehenden Büchern zu verarbeiten.

„Drop City“ ist ein eher fiktiver Roman. Er spielt zunächst zur Hippiezeit in San Francisco und beschreibt das typische (?) freie Leben in einer Kommune. Doch irgendwann ist es damit vorbei, die Karawane muss aus mehreren Gründen aus San Francisco verschwinden und landet schliesslich in Alaska. Hier trifft sie auf die Männerwelt der Widniseroberer. Obwohl diese beiden auf den ersten Blick völlig andersartigen Welten gar nicht zueinander passen, haben sie doch einige Gemeinsamkeiten. Nichtsdestotrotz kommt es zu einigen skurillen Konflikten, die Boyle in seinem ihm eigenen Sprachstil brillant zu beschreiben versteht.

Ein absolut lesenswertes Buch! Leider ist Boyle hierzulande noch viel zu wenig bekannt, aber das wird sich sicherlich mit dieser Rezension ändern …. Ich mag alle Bücher von ihm sehr; dieses ist aber eines der ersten unter Gleichen. 5 Sterne!

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