Angelesen: Heike Handschuhmacher – Spurlos 2012

Spurlos 2012

Stromberg scheint ein gutes Pflaster für Autoren zu sein. Nicht nur Erasmus Herold wohnt in diesem idyllischen Ortsteil von Oelde, sondern auch Heike Handschuhmacher, die mit ihrem Debütroman “Spurlos 2012″ im Jahr 2014 ordentlich punkten konnte und den Preis  abräumte. Ob ich ihr diesen Preis auch zugestanden hätte, das könnt ihr im Folgenden nachlesen.

Sophie bekommt von ihrem Mann Frank :-) nach einem Selbstmordversuch und anschliessender Therapie eine Reise im Wohnmobil geschenkt. Dieses ziemlich abgewrackte Fahrzeug scheint es in sich zu haben; es sieht aus, als ob sich ehemalige Ereignisse in ihm in Sophies Träume einschleichen und hier die Regie übernehmen. Und irgendwann trifft hier Traum auf Realität … aber ich möchte nicht zu viel verraten.

Der Debutroman der Oelderin Heike Handschuhmacher hat den Preis “Vom Manuskript zum Buch” gewonnen, und dieses sicherlich zu Recht. Sie beschreibt eine „Reise“ ins Innere und wieder heraus, und dieses in einer spannenden Krimi Story – oder Psycho Story? Mit drei klar definierten Hauptcharakteren und einer eher düsteren Stimmung im Regen baut sie eine Spannung auf, die zu fesseln weiss.

Heike Handschumacher ist noch kein Stephen King, aber die ersten Schritte sind gemacht, und vielleicht kommt ja irgendwann, in Anlehnung an „Cujo“, der Thriller: „Bandit“.

Für diesen Erstlingsroman gebe ich: vier Äuglein.

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